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Endgültig vorbei sein sollen die Zeiten, als die Prärie noch weit,

das Leben noch rau und die Männer noch hart waren?


Weit gefehlt - denn zumindest einmal im Spätsommer, und das alle Jahre wieder, kehrt diese goldene Zeit zurück. Der Wilde Westen hält Einzug in Nassig-Forest. Das Fest erweist sich als "El Dorado" für alle, die ein paar Tage oder Stunden den Alltag hinter sich lassen wollen, um in einer Welt zu schwelgen, die im wirklichen Leben längst Vergangenheit ist.

 

Nach all den Jahren hat das Westernfest Nassig-Forest noch nichts von seiner Romantik und seiner Anziehungskraft eingebüßt - im Gegenteil. Was 1990 als verrückte Idee der Reservistenkameradschaft begann, hat sich über die Jahre zu einer gut organisierten Großveranstaltung gemausert, die ohne die Zusammenarbeit aller Nassiger Vereine nicht mehr zu bewältigen wäre. Wie viele Besucher mit und ohne Cowboyhut oder Lendenschurz an den drei Tagen über das Westerngelände geschlendert sind, können die Veranstalter nicht mehr überblicken.

 

Sicher ist nur, dass die Zahl derer, die rund um das Gelände am alten Sportplatz in Tipis, Ranches, Zelten oder Wohnwagen campieren, von Jahr zu Jahr wächst. Sicher ist auch, dass der Einzugsbereich, aus dem die Westernfreunde anreisen immer größer wird. Unter Szenenkennern ist die Veranstaltung bundesweit ein Geheimtipp. Das Gelände könnte für ein solches Fest auch kaum besser geeignet sein und trägt sicherlich bedeutend zu dessen Reiz bei. Die Waldlichtung ist groß genug, um den enormen Zustrom an Besuchern aufzunehmen, aber nicht zu großflächig, um die idyllische Lagerfeuer-Romantik zu zerstören.

 

Die Kulisse der Westernstadt beweist den Einfallsreichtum und das Engagement vieler, unentgeltlich helfender Hände. Die Fassaden und einzelnen Stationen in Nassig-Forest, die mit viel Liebe zum Detail und in wochenlanger Arbeit aufgebaut werden, sorgt für eine authentische Stimmung.